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Karlsruhe: Natur- und Umweltschutz

Klimaschutzstrategie

Die Klima­schutz­ak­ti­vi­tä­ten in Karlsruhe beruhen derzeit auf zwei we­sent­li­chen konzep­tio­nel­len Grundlagen: Dem im Jahr 2009 ­be­schlos­se­nen Klima­schutz­kon­zept einschließ­lich den seiner­zeit ­for­mu­lier­ten "2-2-2"-Zielen sowie einer Machbar­keits­stu­die zur Kli­ma­neu­tra­li­tät bis zum Jahr 2050. Als "dritte Säule" wurde 2013 eine Anpas­sungs­stra­te­gie an die unver­meid­ba­ren Folgen des Kli­ma­wan­dels verab­schie­det. Über den Fortgang der Kli­ma­schutz­ak­ti­vi­tä­ten sowie die Entwick­lung des Ener­gie­ver­brauchs und der CO2-Emissonen infor­mier­t ­die Stadt Karlsruhe regelmäßig im Rahmen eines ­Fort­schritts­be­richts.

Derzeit wird das Karlsruher Klima­schutz­kon­zept fortge­schrie­ben. Ziel ist es, neue Ideen und Lösungs­vor­schläge für einen ­schlag­kräf­ti­gen Klima­schutz vor Ort zu finden und einen Fahrplan ­mit konkret umsetz­ba­ren Maßnahmen für die nächsten Jahre zu for­mu­lie­ren. Das neue Konzept soll bis Mitte 2019 fertig­ge­stell­t und anschlie­ßend dem Gemein­de­rat zur Entschei­dung vorge­leg­t wer­den.


Vierter Fortschrittsbericht (2017)

Der vierte Fortschritts­be­richt enthält einen ausführ­li­chen Sachstand zu den umgesetz­ten Klima­schutz­ak­ti­vi­tä­ten der Jahre 2014 bis 2016 und die Ergebnisse der fortge­schrie­be­nen Energie- und CO2-Bilanz bis zum Jahr 2015. Der Ausschuss für Umwelt und Gesundheit nahm den Bericht in seiner Sitzung vom 23. Februar 2017 zur Kenntnis.

Klima­schutz in Karlsruhe - Vierter Fortschritts­be­richt (PDF, 9.20 MB)


Dritter Fortschrittsbericht (2014)

Der dritte Fortschritts­be­richt enthält einen ausführ­li­chen Sachstand zu den umgesetz­ten Klima­schutz­ak­ti­vi­tä­ten der Jahre 2011 bis 2013. Bestand­teil ist auch eine umfang­rei­che „Pres­se­schau“ für 2012 und 2013. Der Ausschuss für Umwelt und Gesundheit disku­tierte den Bericht in seiner Sitzung vom 30. April 2014.

Klima­schutz in Karlsruhe - Dritter Fortschritts­be­richt (PDF, 18.18 MB)


Anpassungsstrategie (2013)

Eine stadt­in­terne Arbeits­gruppe hat sich über einen Zeitraum von zwei Jahren intensiver mit möglichen Auswir­kun­gen des Klima­wan­dels in Karlsruhe beschäf­tigt und eine übergrei­fende Anpas­sungs­stra­te­gie erarbeitet. Diese wurde vom Gemein­de­rat in seiner Sitzung vom 14. Mai 2013 beschlos­sen.

 Weitere Infor­ma­tio­nen

 Gemein­de­rat­s­be­schluss zur Anpas­sungs­sstra­te­gie vom 14. Mai 2013


Machbarkeitsstudie zur Klimaneutralität (2011)

Die Stadt Karlsruhe wurde beim 2010 ausge­schrie­be­nen Wettbewerb „Klima­neu­trale Kommune“ des Minis­te­ri­ums für Umwelt, Klima und Energie­wirt­schaft Baden-Württem­berg als eine von landesweit neun Muster­kom­mu­nen ausgewählt. Unter Feder­füh­rung der Karlsruher Energie- und Klima­schutz­agen­tur haben daraufhin mehrere wissen­schaft­li­che Institute eine Machbar­keits­stu­die erstellt. Das Ergebnis lässt sich - ganz plakativ - so formu­lie­ren: Eine Klima­neu­tra­li­tät in Karlsruhe bis zum Jahr 2050 ist möglich, allerdings nur unter günstigen äußeren Rahmen­be­din­gun­gen und bei erheb­li­chen weiteren Anstren­gun­gen. Wie diese zusätz­li­chen Anstren­gun­gen aussehen könnten, haben die Gutachter in mehreren Leitpro­jek­ten und zahlrei­chen ergän­zen­den Maßnahmen skizziert. Auf Basis der Studie hat sich der Gemein­de­rat im Februar 2012 dafür ausge­spro­chen, die Klima­neu­tra­li­tät als langfris­ti­ges Ziel zu verfolgen. In einem ersten Schritt wurden drei Pilot­vor­ha­ben mit einer anteiligen Landes­för­de­rung umgesetzt.

Klima­neu­tra­les Karlsruhe 2050 – Machbar­keits­stu­die zur Klima­neu­tra­li­tät im Stadtkreis Karlsruhe (PDF, 3.75 MB)

 Gemein­de­rat­s­be­schluss zur Klima­neu­tra­li­tät vom 28. Februar 2012

 Infor­ma­tio­nen zum Pilot­vor­ha­ben „Effi­zi­enz­kon­voi Waldstadt“

 Infor­ma­tio­nen zum Pilot­vor­ha­ben „Mari:e“

 Infor­ma­tio­nen zu Pilot­vor­ha­ben „Absorp­ti­ons­käl­te­an­lage SYNUS/­Gar­ten­carré“


Erster und zweiter Fortschrittsbericht (2011/2012)

Der erste Fortschritts­be­richt informiert über umgesetzte Klima­schutz­ak­ti­vi­tä­ten im Jahr 2010 und wurde vom gemein­derät­li­chen Ausschuss für Umwelt- und Gesundheit am 20. April 2011 beraten. Ein Jahr darauf folgte der zweite Fortschritts­be­richt mit den Ergeb­nis­sen der aktua­li­sier­ten Energie- und CO2-Bilanz bis einschließ­lich 2010. Er enthält auch eine „Pres­se­schau“ mit ausge­wähl­ten Artikeln aus dem Jahr 2011. Der Bericht wurde vom Ausschuss für Umwelt und Gesundheit am 8. Juli 2012 zur Kenntnis genommen.

Klima­schutz in Karlsruhe - Zweiter Fortschritts­be­richt (PDF, 12.8 MB)

Klima­schutz in Karlsruhe - Erster Fortschritts­be­richt (PDF, 5.5 MB)


Klimaschutzkonzept (2009)

Der Gemein­de­rat der Stadt Karlsruhe hat im Dezember 2009 ein neues Klima­schutz­kon­zept verab­schie­det. Zugleich wurden mit der „2-2-2-Formel“ neue Zielvor­ga­ben für den kommunalen Klima­schutz definiert. Demnach wird bis zum Jahr 2020 eine jährliche Minderung von rund 2 Prozent beim Endener­gie­ver­brauch (insgesamt 23 Prozent) und bei den CO2-Emisionen (insgesamt 27 Prozent) sowie eine Verdopp­lung des Anteils Erneu­er­ba­rer Energien am Endener­gie­ver­brauch angestrebt. Die genannten Ziele beziehen sich jeweils auf das Basisjahr 2007. Kernbe­stand­teil des Klima­schutz­kon­zepts ist ein umfang­rei­cher Handlungs­ka­ta­log, den ein Arbeits­kreis aus Verwaltung, Politik und zahlrei­chen Insti­tu­tio­nen aus Karlsruhe gemeinsam erarbei­tete. Zusätzlich hat das Institut für Energie- und Umwelt­for­schung Heidelberg (ifeu) erstmals eine auf die örtliche Situation angepasste Energie- und CO2-Bilan­zie­rung für den Stadtkreis Karlsruhe erstellt. Das Klima­schutz­kon­zept wurde in Teilen durch das Bundesum­welt­mi­nis­te­rium aus Mitteln der nationalen Klima­schut­zi­ni­tia­tive gefördert (Projekt­ti­tel: Teilkon­zept Energie- und Emissi­ons­bi­lanz mit Berichts­sys­tem und Szenarien; Förder­kenn­zei­chen 03KS0089).

Klima­schutz­kon­zept Karlsruhe 2009 – Handlungs­rah­men für den kommunalen Klima­schutz (PDF, 2.1 MB)

Gemein­de­rat­s­be­schluss zum Klima­schutz­kon­zept vom 15. Dezember 2009


 

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