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Karlsruhe: Besondere Personengruppen

BRIDGE-Preis für die Stadt Karlsruhe

Im feier­li­chen Rahmen des Forums der Landes­bank Baden-Württem­berg in Stuttgart nahm gestern Nachmit­tag Herr Bürger­meis­ter Klaus Stapf in Vertretung des Herrn Oberbür­ger­meis­ters Heinz Fenrich gemeinsam mit dem Vorstand des Behin­der­ten­bei­rats den BRIDGE-Preis 2009 des Landes­ver­ban­des der Lebens­hilfe Baden-Württem­berg entgegen. Das Projekt BRIDGE wurde im Juli 2007 vom Landes­ver­band der Lebens­hilfe Baden-Württem­berg ins Leben gerufen und steht für BRücken bauen In Die GEmeinden. Ziel der Initiative ist es, die gleich­be­rech­tigte und selbst­be­stimmte Teilhabe behin­der­ter Menschen zu fördern und ein selbst­ver­ständ­li­ches Mitein­an­der voran­zu­brin­gen. Dies geschieht durch Öffent­lich­keits­ar­beit, fachliche Beratung von Anbietern und modell­haf­ter Umsetzung innova­ti­ver Projekte. Die Einbe­zie­hung und Aktivie­rung der Betrof­fe­nen und die Vernetzung mit bürger­schaft­li­chem Engagement ist ebenfalls ein wichtiges Anliegen. Der BRIDGE-Preis wurde 2009 zum ersten Mal ausgelobt und prämiert besonders gelungene Beispiele von Integra­tion. Im Wahljahr 2009 wurde der Schwer­punkt auf die kommunale Betei­li­gung behin­der­ter Menschen in den politi­schen Gremien der Verwaltung gelegt. Der Preis wurde an einen Landkreis, eine Stadt und eine Gemeinde vergeben. Mit der Auszeich­nung der Stadt Karlsruhe würdigt die Lebens­hilfe die beispiel­hafte Betei­li­gung von Menschen mit Behin­de­run­gen an kommu­nal­po­li­ti­schen Diskus­si­ons- und Entschei­dungs­pro­zes­sen. Hervor­ge­ho­ben wurde der erste gewählte kommunale Beirat für Menschen mit Behin­de­run­gen in Baden-Württem­berg und die gelungene Koope­ra­tion mit Politik und Verwaltung durch die Schnitt­stelle der städti­schen Behin­der­ten­ko­or­di­na­tion. Neben der Stadt Karlsruhe wurde Ettlingen sowie der Landkreis Tübingen mit einem Preis ausge­zeich­net.